Kaum schnelles Internet in Deutschland

Breitbandausbau in Deutschland

In Deutschland geht der Breitbandausbau nur schleppend voran. Aktuell liegt Deutschland in Sachen Internetgeschwindigkeit weit abgeschlagen auf dem 25. Platz. Die Änderungen am Förderprogramm soll den Ausbau von Glasfaser Leitungen beschleunigen.

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Heutzutage wird ein schneller Internetzugang immer wichtiger. Sei es für den Job oder für das Studium. Doch die Realität sind anders aus. Die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit in Deutschland beträgt 15,3 Mbit/s (Stand 2017). Damit liegt Deutschland  weit abgeschlagen auf dem 25. Platz.

Doch diese Statistik täuscht, denn in vielen kleineren Gemeinden in Deutschland sind viele Haushalte mit einer maximalen Geschwindigkeit von 1 Mbit/s keine Seltenheit. 
Das Wunschdenken der Bundesregierung eine flächendeckende Internetgeschwindigkeit von 50 Mbit/s bis Ende 2018 zu erreichen, ist nicht realisierbar. Das liegt vor allem an dem langwierigen  Prozess für den Erhalt von Fördermitteln für den Breitbandausbau. Von dem 2015 bereitgestellten 3,5 Milliarden sind bis heute gerade einmal 26,6 Millionen Euro in den Breitbandausbau geflossen.

Um den Ausbau von schnellem Internet dennoch weiter voran zu treiben hat die Bundesregierung nun beschlossen, den Prozess zum Erhalt von Fördermitteln zu beschleunigen. So soll jeder Antrag nun sofort geprüft werden und nicht wie bisher, wo zunächst abgewartet wird bis eine gewissen Anzahl an Anträgen vorliegen bis diese geprüft werden.  Eine weitere Änderung beinhaltet, dass die jeweiligen Kommunen und Landkreise nun 30 Mio. Euro statt wie bisher nur 15 Mio. Euro erhalten.

Doch kann Deutschland diesen Vorsprung überhaupt noch aufholen?

Nur wenn in Deutschland endlich angefangen wird jede Gemeinde mit Glasfaserkabel anzubinden besteht die Möglichkeit, dass Deutschland sich langfristig auf einem der vorderen 5 Plätze in Sachen Internetgeschwindigkeit platzieren kann. Das eine solche Anbindung von kleineren Orten möglich ist, hat die Schweiz bereits bewiesen. 

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